Wie Sie die Bauteilerkennung in Ihre App integrieren

Die Identifikation von Bauteilen per Smartphone erleichtert die Artikelsuche deutlich und bietet dem Anwender eine schnelle, präzise und frustfreie Identifikation von Teilen.

Das positive Feedback von Anwendern sowie das höhere Bestellaufkommen in den Aftermarket-Webshops hat in letzter Zeit zu verstärktem Interesse an einer Objekterkennungskomponente geführt.

Dabei befinden sich unsere Kunden und Interessenten meist in folgender Ausgangssituation:

  • Die Mehrzahl von ihnen hat bereits einen Webshop mit einer Shop-App im Einsatz, die mit großem Aufwand entwickelt und ausgerollt worden ist.
  • Meist wurde die App mit einem externen Dienstleister entwickelt und wird jetzt von einem internen Team verwaltet. Dieses Team hat meist nicht genügend Expertise zur technischen Erweiterung der App.
  • Es befindet sich ein Shop-System im Einsatz, das für den Desktop-Betrieb optimiert ist und für die Objekterkennung nicht besonders modifiziert werden soll.

Daher stellen mir die Kunden in der Regel folgende Fragen im ersten Termin:

  1. Ist es schwer meine bestehende Applikation um eine Objekterkennung erweitern zu lassen?
  2. Welche Daten müssen bereitgestellt werden und wie verträgt sich das mit meinem bestehenden Shop-System?

Die Antwort auf diese Fragen liegt in der RestAPI. Doch was genau ist die RestAPI und wie hilft sie bei  der Erweiterung von Shop-Apps um zusätzliche Funktionen und Module?

RestAPI ist eine API (application program interface), die zwei Programmen die Kommunikation miteinander ermöglicht. Das bedeutet: Über die API werden Informationen zwischen zwei Programmen ausgetauscht, die wiederum bestimmte Aktionen auslösen können.

Wie aber muss ich mir den Einsatz von RestAPI im Bereich von mobilen Applikationen und Teilefindern vorstellen? Beginnen wir mit der ersten Frage der Kunden:

 

  •  Ist es schwer meine bestehende Applikation um einen Teilefinder erweitern zu lassen?

Nein, die bestehende Applikation der Kunden erhält einen Button, der innerhalb der App das Modul „Teilefinder“ aufruft. Dieses Modul wird in der Regel komplett vom Anbieter bereitgestellt und muss nur noch mit minimalem Aufwand in die App integriert werden.

Der Anwender fotografiert nun das zu identifizierende Teil und das Bild wird mittels RestAPI an das Identifikations-Backend übertragen. Hier findet auch die Identifikation des Teiles statt. Nach erfolgreicher Identifikation meldet das Backend das Ergebnis und eventuell verknüpfte Metainformationen an die App in der Hand des Nutzers.

Der Aufwand ist also minimal: Ein Button muss eingerichtet werden, der das Modul öffnet. Darüber hinaus muss festgelegt werden, welche weiteren Inhalte bereitgestellt werden sollen.

  • Welche Daten müssen bereitgestellt werden und wie verträgt sich das mit meinem Shop-System?

Die Objekterkennung wird über elektronische Schnittstellen an das Shopsystem der Kunden angebunden. Mit der Identifikation des Objektes liegt eine eindeutige Nummer vor. Nun kann festgelegt werden, welche Meta-Informationen über den Artikel aus dem Shop-System an die App des Kunden übertragen werden sollen: Preis, Verfügbarkeit, Artikelbeschreibung etc. Natürlich können auch weitere Systeme angebunden werden, auf denen weitere Informationen vorliegen, z.B. Wartungsanleitungen, Bilder und Dokumentationen und Ähnliches.

Fazit

Die Erweiterung von bestehenden Applikationen um eine Objekterkennung ist einfach und erfordert keine tiefgreifenden Änderungen. Das Erkennungsmodul wird fertig geliefert und kann sofort angebunden werden.

Auch die Anbindung von Shop-Systemen, ERP oder CRM-Applikationen ist problemlos möglich. Daten werden über Schnittstellen bereitgestellt, abgeglichen und abgerufen. Die Inhalte werden entsprechend des individuellen Usecases angepasst, um alle relevanten Informationen auf die App des Anwenders zu übertragen.

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Bernd Steinberger @ Humai